Helmut Dörmann
Von jahrzehntelanger Hospizarbeit zu einer tiefen Haltung zum Leben: Eine Geschichte über Mitgefühl, Verbundenheit und die Kunst, Menschen auch im Abschied wirklich zu begegnen
Helmut Dörmann leitete zwei Jahrzehnte den Hospizkreis Minden. Als Gestalttherapeut, Supervisor und Meditationslehrer verbindet er professionelle Erfahrung mit einer tiefen spirituellen Haltung. Für ihn ist Hospizarbeit zugleich Lebensarbeit – getragen von Mitgefühl, Verbundenheit und der Präsenz im Augenblick.
Seine Erfahrung zeigt, wie viel sich verändern kann, wenn Menschen am Lebensende nicht nur medizinisch versorgt, sondern wirklich gesehen und begleitet werden. Diese Haltung kann Trost schenken, Frieden ermöglichen und zugleich unseren eigenen Blick auf das Leben verändern.
Helmut war mein Gesprächsgast beim Dialog-Abend „Atme das Leben – bis zuletzt“ der Lungenstiftung Bremen im Universum Bremen. Gemeinsam haben wir darüber gesprochen, wie wir leben wollen – und wie wir begleitet werden möchten, wenn das Leben sich wandelt oder zu Ende geht.
Der Abend eröffnete zugleich die öffentliche Arbeit der Lungenstiftung Bremen, die sich für Prävention und Aufklärung rund um Lungengesundheit engagiert und die Gründung eines Hospizes in Bremen voranbringen möchte.


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Integrale Meditation · Dialogarbeit und Begegnung · Leben und Sterben
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