Ruprecht Schmidt

Von der Sterneküche ins Hospiz: Eine Geschichte über Erinnerung, Würde und die besondere Kraft von Essen, wenn das Leben kostbar wird.

Ruprecht Schmidt kocht für sein Leben gern. Nach vielen Reisen und einem kurzen Abstecher an die Universität entscheidet sich der gebürtige Freiburger für eine Kochlehre. Sein Können führt ihn in die Küchen renommierter Restaurants. Doch irgendwann merkt er: Was ihm wirklich wichtig ist, ist der Mensch – und genau den vermisst er zunehmend in der Sterneküche.

Als er vom Hamburger Hospiz Leuchtfeuer auf St. Pauli erfährt, ist er Feuer und Flamme. Er wird der erste festangestellte Hospizkoch Deutschlands und kocht seitdem für sterbende Menschen und ihre kostbaren Erinnerungen. Auf der Wunschliste stehen selten ausgefallene Gerichte, sondern Hühnerfrikassee, Milchreis mit Zimt und Zucker oder andere vertraute Speisen – ganz wie früher bei Muttern.

Ruprecht war gleich zweimal mein Gesprächsgast: zuerst beim 15. Talkabend im Universum® – „Gespräche über sinnstiftendes Leben und Arbeiten“ und später beim Dialog-Abend „Atme das Leben – bis zuletzt“ für die Lungenstiftung Bremen. In beiden Gesprächen geht es um Menschlichkeit, Würde und die Frage, wie wir Menschen begleiten, wenn sich das Leben verändert oder zu Ende geht – und um Ruprechts eigenen Weg zu einer Arbeit, die für ihn wirklich Sinn ergibt.

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Mehr über Ruprecht Schmidt und das Leuchtfeuer Hospiz entdecken:

Hospiz Leuchtfeuer

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Das vollständige Interview nachhören: „Gespräche über sinnstiftendes Leben und Arbeiten“

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